Senegal

Senegal

Der Senegal, ein wirtschaftliches Schwergewicht in der westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), besticht durch seine große politische Stabilität, eine verhältnismäßig diversifizierte Wirtschaft und die klare Ausrichtung seiner Wirtschaftspolitik auf Liberalisierung und Privatisierung. Ein weiterer Vorteil ist die feste Bindung des CFA-Franc an den Euro und das dadurch minimierte Währungsrisiko.

Regionales Einfallstor

Das afrikanische Vorzeigemodell in puncto Demokratie und politischer Stabilität verfügt über eine ausgezeichnete geo­strategische Lage. Die aktuelle Regierung hat diesen wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil erkannt und treibt den Ausbau der Infrastruktur im Rahmen von Großprojekten zügig voran. Im Dezember 2017 wurde bei Dakar ein neuer internationaler Flughafen eröffnet, für 2019 ist dessen Anbindung an das Stadtzentrum per Expresszug geplant. Die Errichtung von nationalen Straßenverbindungen und Autobahnen ist im Gange. Die Schaffung neuer maritimer Logistikkapazitäten in Ergänzung zum Hafen von Dakar, der bereits heute als einer der wichtigsten Warenumschlagplätze der Region dient, wird die Rolle Senegals als regionale Drehscheibe weiter verstärken.

Der Senegal verfügt über die zweitstärkste Bankenbranche in der UEMOA, deren Zentralbank in Dakar ihren Sitz hat. Im Unterschied zu anderen Ländern der Region bietet der Senegal auch eine relativ gut ausgebaute Infrastruktur für touristische Aktivitäten, die zukünftig noch weiter verbessert werden soll.

Fortsetzung des Wirtschaftswachstums

Mit einem Wirtschaftswachstum von rund 7% in den letzten Jahren gehört das Land, dessen Haupthandelspartner die EU ist, zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Es wird erwartet, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung in den nächsten Jahren ähnlich dynamisch fortsetzen wird. Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) sehen den Senegal für das Jahr 2019 mit 6,7 Prozent unter den fünf am stärksten expandierenden Volkswirtschaften Afrikas. Bedeutende Offshore-Erdölfunde vor der Küste Senegals im Jahr 2014 verstärken diese positiven Wachstumsprognosen und befeuern die Hoffnung auf einen massiven langfristigen und nachhaltigen „Sprung nach vorne“.

Zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten

Für europäische Unternehmen bestehen im Senegal vor allem in folgenden Bereichen gute Geschäftsmöglichkeiten:

  • Landwirtschaft / Agroindustrie (Verarbeitung, Vermarktung und Export)
  • Infrastruktur (Liefergeschäfte, Modernisierung und Beratung)
  • Energie (Liefergeschäfte, Modernisierung und Beratung)
  • Gesundheitswesen (Errichtung von Infrastruktur, Engineering und Beratung)
  • Tourismus (Aufbau von Infrastruktur, Modernisierung und Beratung)
  • Industrie (Lieferung von industriellen Gütern, Modernisierung und Beratung)
  • Logistik (Aufbau von Wertschöpfungsketten, Lagerung und Transport)

Prosper Africa verfügt über professionelle und erfahrene Teams in Europa und Dakar, um interessierte Unternehmen bei der Marktbearbeitung im Senegal erfolgreich zu unter­stützen.