Zukunft Afrika

Zukunft Afrika

Die Zukunft Europas entscheidet sich an der Zukunft Afrikas. Nicht zuletzt aufgrund des starken wirtschaftlichen Aufschwungs von rund 5% im Jahr, des rasanten Bevölkerungswachstums und des enor­men Innovationspotenzials hat sich Afrika im letzten Jahrzehnt massiv gewandelt. Afrika ist zu einem Kontinent der Zukunft und zu einem Ort unzähliger Geschäftschancen geworden, der es Unternehmen aus Europa in den kom­menden Jahrzehnten ermöglicht, Wachstum und Wohlstand nachhaltig abzusichern.

Frankophone Staaten im Aufwind

Innerhalb des afrikanischen Kontinents haben sich in den letzten Jahren die frankophonen Staaten über­durch­schnittlich gut entwickelt. Dies liegt nicht nur am großen wirtschaftlichen Poten­zi­al dieser Staaten, sondern vor allem auch an den Vorteilen der beiden frankophonen Wirt­schafts- und Währungsunionen in Westafrika (UEMOA) und Zentralafrika (CEMAC) und der dadurch erreichten wirtschaftspolitischen Integration. Weitere Vor­teile bieten die gemeinsame an den Euro gebundene Währung, eine relativ gut entwickelte Infrastruktur sowie ein weitgehend vereinheit­lich­­tes liberales Wirt­schaftsrecht. Diese Faktoren haben wesentlich dazu beigetragen, dass zahlreiche fran­ko­phonen Staaten Afrikas einen soliden Wachstumspfad eingeschlagen haben.

Die Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für 2019 belegen die kraftvolle wirtschaftliche Dynamik der frankophonen Staaten Afrikas, insbesondere jener der UEMOA: zu den am stärksten wachsenden Ökonomien zählen Côte d’Ivoire, Senegal, Benin, Burkina Faso – alle Mitgliedsstaaten der UEMOA – sowie das daran angrenzende Guinea.

Chancen durch Megatrends

Zunahme der Mittelschicht.
Ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung (rd. 300 Mio.), zählt heute zur zunehmend kaufkräftigen Mittelschicht – die Konsumausgaben werden sich bis 2030 verdreifachen.

Rasante Urbanisierung.
Afrika hat die schnellste Urbanisierungsrate der Welt. Mehr als 40.000 Afrikaner ziehen tagtäglich in die Städte – bis 2050 wird die Hälfte der Bevölkerung in urbanen Gebieten leben.

Starke Verjüngung der Bevölkerung.
Aktuell sind 41% der Afrikaner jünger als 15 Jahre – bis 2040 wird Afrika über die meisten Arbeitskräfte der Welt verfügen.

Massive Digitalisierung.
Bereits heute verfügen 330 Mio. Afrikaner über ein oder mehrere Smartphones – diese Zahl wird sich bis 2025 verfünffachen.

Enormes Marktpotenzial

Energie- und Umwelttechnologien
Mehr als 70% der Bevölkerung hat nach wie vor keinen Zugang zu Elektrizität, nachhaltige technische Lösungen gewinnen an Bedeutung.

Telekommunikation und Digitalisierung
Einige Staaten Afrikas sind im Zentrum der weltweiten digitalen Transformation und überspringen bisherige Technologien, z.B. Festnetztelefonie und zentral organisierte Energiesysteme.

Infrastruktur und Verkehr
Enorme Nachfrage in allen Bereichen aufgrund des erwarteten Anstiegs der Bevölkerung auf 2,4 Milliarden bis 2050.

Landwirtschaft und Agroindustrie
50% der globalen Ackerflächen befinden sich in Afrika und stellen ein riesiges Potenzial für die globale Lebensmittelversorgung dar.

Industrie und Logistik
Erforderliche Schaffung von industriellen Kapazitäten sowie flexibler Logistiklösungen vorwiegend im urbanen Raum.

Konsumgüterindustrie, Handel und Gesundheit
Stark steigende Nachfrage nach Konsumgütern, Unterhaltungsangeboten und Gesundheitsdienstleistungen.

Bergbau und Rohstoffe
Global bedeutende Vorkommen von Rohstoffen wie Gold- & Kobalt, Platinmetalle, Phosphate sowie Erdöl und Erdgas.

Tourismus und Unterhaltung
Starker Ausbau der Kapazitäten für Klientele aus internationalen und zunehmend innerafrikanischen Märkten.